Stellenausschreibung (Sozial-)beratung

Der Ver­band sucht zum 1. Febru­ar 2022

eine*n Sozialarbeiter*in oder Sozialpädagog*in

als Eltern­zeit­ver­tre­tung zunächst befris­tet bis zum 31.12.2023

(50 % / 20 Std. pro Woche, Bezah­lung in Anleh­nung an TV‑H E12)

Auf­ga­ben:

  • Bera­tung und Unter­stüt­zung von Ange­hö­ri­gen der natio­na­len Min­der­heit u.a. in den Berei­chen Arbeit, Bil­dung, Sozia­les und Wohnen
  • Unter­stüt­zung bei Anträ­gen und Prü­fung von Beschei­den von Leistungsbehörden
  • Bera­tung und Unter­stüt­zung bei ras­sis­ti­scher und anti­zi­ga­nis­ti­scher Diskriminierung
  • Unter­stüt­zung bei Anträ­gen und Recher­che des Ver­fol­gungs­schick­sals im Rah­men der “Bund-Län­der-Rege­lung” zur Ewi­gen Ruhe von NS-Verfolgten
  • Auf­klä­rungs­ar­beit über Anti­zi­ga­nis­mus mit Jugend­li­chen und Erwachsenen

Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Stu­di­um der Sozia­len Arbeit, Sozi­al­päd­ago­gik, Sozi­al­wis­sen­schaf­ten oder ähn­li­cher Stu­di­en­gang, Abschluss min­des­tens Bache­lor (FH) oder gleich­wer­ti­ger Abschluss
  • Kennt­nis­se der Sozi­al­ge­setz­ge­bung und in der Bil­dungs- und Berufs­för­de­rung erwünscht
  • Grund­kennt­nis­se in Bera­tungs­tä­tig­kei­ten erwünscht
  • Kennt­nis­se der Ver­fol­gungs- und Nach­kriegs­ge­schich­te von Sin­ti und Roma von Vorteil
  • Selbst­stän­dig­keit und die Fähig­keit sich in The­men ver­tie­fend einzuarbeiten
  • Sen­si­bi­li­tät für ver­schie­de­ne Lebensrealitäten
  • Gutes Ver­ständ­nis von gän­gi­gen Office-Pro­gram­men erwünscht

Wir bie­ten:

  • ein span­nen­des Tätigkeitsfeld
  • Ein­blick in ande­re Berei­che der Verbandsarbeit
  • ein sich unter­stüt­zen­des und eng zusam­men­ar­bei­ten­des Team
  • kol­le­gia­le Beratung
  • Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten im Bereich Sozialrecht
  • Mög­lich­kei­ten eige­ne Ideen und Pro­jek­te einzubringen
  • eine gute Ver­gü­tung in Anleh­nung an TV‑H E12

Wün­schens­wert wären dar­über hin­aus Erfah­run­gen in der Bür­ger­rechts­ar­beit und/oder zivil­ge­sell­schaft­li­ches Engagement.

Bit­te rich­ten Sie Ihre Bewer­bung als PDF (inklu­si­ve Lebens­lauf und Zeug­nis­se) bis zum 15. Dezem­ber 2021 per Email an bewerbung(ät)sinti-roma-hessen.de

Filmvorführung mit anschließender Diskussion im Rahmen der Aktionswochen Vielfalt Bildet!

Der Hes­si­sche Lan­des­ver­band betei­lig­te sich an den Akti­ons­wo­chen Viel­falt bil­det! des Koope­ra­ti­ons­part­ners ViBi der TU Darm­stadt mit einer eige­nen Film­vor­füh­rung und anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on. Hier­bei wur­de der selbst pro­du­zier­te Film All­tags­dis­kri­mi­nie­rung gezeigt, in wel­chem ver­schie­de­ne betrof­fe­ne Sin­ti von Dis­kri­mi­nie­rung berich­ten. Im Anschluss fand eine Dis­kus­si­on mit Rinal­do Strauß, Pro­jekt­lei­ter des Fil­mes und stv. Geschäfts­füh­rer des Lan­des­ver­ban­des und Fati­ma Stieb, Prot­ago­nis­tin des Fil­mes statt.

Wie (un)demokratisch ist die Polizei?

Chat­grup­pen mit ras­sis­ti­schen und rechts­ex­tre­men Inhal­ten, der Abruf per­sön­li­cher Daten von Poli­zei­com­pu­tern im Zusam­men­hang mit den Dro­hun­gen des NSU 2.0 und der Abschluss­be­richt der von der hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung ein­ge­setz­ten Poli­zei-Kom­mis­si­on haben eine Debat­te ange­sto­ßen, die an die­sem Abend fort­ge­führt wurde. 

Die Ver­an­stal­tung wur­de von einem brei­ten zivil­ge­sell­schaft­li­chen Bünd­nis orga­ni­siert, das im Herbst 2020 bereits ein For­de­rungs­pa­pier an die hes­si­sche Lan­des­re­gie­rung mit dem Titel „Demo­kra­tie stär­ken, Ras­sis­mus und Rechts­ex­tre­mis­mus bekämp­fen“ ver­öf­fent­licht hat. Auf die For­de­rung einer unab­hän­gi­gen Beschwer­de­stel­le wur­de auch im Rah­men der Ver­an­stal­tung noch­mal hingewiesen.

v.l.n.r.: Alex­an­der Bau­er (innen­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Land­tags­frak­ti­on), Felix Paschek (Lei­ter Stabs­stel­le Feh­ler- und Füh­rungs­kul­tur im hes­si­schen Innen­mi­nis­te­ri­um), Dr. Rai­ner Becker (Lei­ter des Demo­kra­tie­zen­trums Hes­sen), Seda Başay-Yıl­dız (Rechts­an­wäl­tin) und Mode­ra­to­rin: Dr. Car­men Colinas

Herr Prof. Dr. Sin­geln­stein konn­te an der Ver­an­stal­tung krank­heits­be­dingt lei­der nicht teil­neh­men. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Dr. Rai­ner Becker vom Hes­si­schen Demo­kra­tie­zen­trum in Mar­burg spon­tan ein­sprin­gen konn­te. Frau Dr. Car­men Coli­nas mode­rier­te eine span­nen­de Dis­kus­si­on, wel­che Sie auch hier noch­mal nach­schau­en können:

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Bestattungskultur von Sinti und Roma: Vortrag am Friedhof in Hanau

Am 16.10. hielt Fati­ma Stieb als Ver­tre­te­rin des Lan­des­ver­ban­des beim Fried­hof in Hanau einen Vor­trag zum The­ma “Die Bestat­tungs­kul­tur der Sin­ti und Roma”. Sie mach­te hier­bei auf die Unter­schie­de, aber auch die Gemein­sam­kei­ten in den Bestat­tungs­kul­tu­ren der Sin­ti und Roma aufmerksam. 

Sie mach­te hier­bei deut­lich, dass die Gemein­sam­kei­ten ins­be­son­de­re aus der gemein­sa­men Aus­gren­zungs- und Dis­kri­mi­nie­rungs­er­fah­rung erklär­bar sind. Hier­bei zeigt sich, dass Gemein­schaft im Abschied oder auch in einer gemein­sa­men Gruft für vie­le eine zen­tra­le Rol­le spielen.

Beson­ders rele­vant für vie­le Sin­ti und Roma ist auch die soge­nann­te “ewi­ge Ruhe”, wel­che die Grab­stät­ten von Über­le­ben­den des Natio­nal­so­zia­lis­mus unter beson­de­ren dau­er­haf­ten Schutz stellt. Vie­le Über­le­ben­den konn­ten sich von ihren im Natio­nal­so­zia­lis­mus ermor­de­ten Ver­wand­ten nicht ver­ab­schie­den. Dadurch erhiel­ten die Grä­ber der Über­le­ben­den für die Min­der­heit eine beson­de­re Rol­le des Geden­kens an alle ver­folg­ten Sin­ti und Roma. Eine ers­te Rege­lung für Hes­sen wur­de 2016 ein­ge­führt. Im Dezem­ber 2018 folg­te schließ­lich die bun­des­wei­te “Bund-Län­der-Ver­ord­nung”.

3. Eberstädter Schulprojekttage erfolgreich beendet

Auch in die­sem Jahr ver­an­stal­te­te das Eber­städ­ter Bünd­nis gegen Anti­zi­ga­nis­mus das drit­te Mal in Fol­ge die Eber­städ­ter Schul­pro­jekt­ta­ge gegen Anti­zi­ga­nis­mus in Darm­stadt Eberstadt.

Vom 27.–29. Sep­tem­ber war die Aus­stel­lung im Ernst-Lud­wig-Saal zu sehen und wur­de mit einem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm beglei­tet. In die­ser Zeit war die Aus­stel­lung für Schul­klas­sen und Inter­es­sier­te Eberstädter*innen geöffnet. 

Eine Beson­der­heit der Aus­stel­lung war es, dass hier­bei erst­mals die neu­en Audio­gui­des des Lan­des­ver­ban­des prä­sen­tiert wer­den konn­ten. Die­se ermög­lich­ten es mit Abstand und Kon­takt­be­schrän­kun­gen indi­vi­du­el­le Füh­run­gen durch die Aus­stel­lung zu erhalten.

Zusätz­lich zur Aus­stel­lung wur­de noch eine Fort­bil­dung für Lehr­kräf­te und eine Buch­vor­stel­lung des Buches “Kampf um Aner­ken­nung” von Mal­te Clau­sen und Rinal­do Strauß orga­ni­siert. Hier­bei ent­stan­den span­nen­de Dis­kus­sio­nen und wich­ti­ge Aus­tausch­mög­lich­kei­ten zum The­ma Antiziganismus.

Die Fort­bil­dung gestal­te­te sich in zwei Berei­che. Einer­seits wur­de die Bil­dungs­si­tua­ti­on der Min­der­heit und die Erleb­nis­se von Sin­ti in Schu­len bespro­chen und ande­rer­seits aber auch Mög­lich­kei­ten der Ein­bin­dung des The­mas in den Unter­richt vor­ge­stellt. Hier­bei prä­sen­tier­te die Geschichts­werk­statt der Bert­hold-Brecht-Schu­le den aktu­el­len Stand ihres For­schungs­pro­jek­tes zu den Bio­gra­phien von Darm­städ­ter Sin­ti im Nationalsozialismus. 

Wie Zigeunerbilder einen Völkermord möglich machen” — Vortrag von Rinaldo Strauß in Breuberg i.Odw.

Im Rah­men der Inter­kul­tu­rel­len Wochen des Oden­wald­krei­ses war Rinal­do Strauß, stv. Geschäfts­füh­rer des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des Deut­scher Sin­ti und Roma am 28.09. an der Georg Acker­mann Schu­le in Breu­berg im Oden­wald zu einem digi­ta­len Vor­trag als Ver­nis­sa­ge der Aus­stel­lung “Der Weg der Sin­ti und Roma” eingeladen. 

»Der Weg der Sin­ti und Roma« zeigt die Geschich­te der Min­der­heit seit ihrer Ankunft im deutsch­spra­chi­gen Raum vor über 600 Jah­ren. Sie the­ma­ti­siert die Wir­kung von Bil­dern und Zuschrei­bun­gen gegen Sin­ti und Roma vom 15. bis zum 20. Jahr­hun­dert, die Ver­fol­gun­gen und Dis­kri­mi­nie­run­gen bis zum Völ­ker­mord wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus,
die Kon­ti­nui­tä­ten der Bil­der in der Nach­kriegs­zeit und nicht zuletzt den Kampf gegen den Anti­zi­ga­nis­mus durch die Selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen der deut­schen Sin­ti und Roma seit 1980. Dabei wer­den die Erfol­ge der Bür­ger­rechts­ar­beit eben­so dar­ge­stellt wie die mas­si­ve Ableh­nung durch einen gro­ßen Teil der bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Bevölkerung.

Die Aus­stel­lung war vom 27.09 bis zum 04.10.2021 in der Aula der Georg Acker­mann Schu­le im Breu­berg i.Odw. zu sehen. In die­ser Zeit wur­den auch meh­re­re Füh­run­gen mit Schul­klas­sen durch die Aus­stel­lung durchgeführt.

Gedenken an die Deportation von Jüdinnen und Juden aus Darmstadt

Am 26. Sep­tem­ber nah­men Roma­no und Maria Strauß als Ver­tre­ter und Ver­tre­te­rin­nen des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des an der gemein­sa­men Gedenk­stun­de zum Jah­res­tag der Depor­ta­ti­on der Darm­städ­ter Jüdin­nen und Juden am Güter­bahn­hof teil. 

Der Ober­bür­ger­meis­ter Jochen Partsch eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung. Als Ver­tre­ter der jüdi­schen Gemein­de sprach Dani­el Neu­mann, Vor­sit­zen­der der jüdi­schen Gemein­de Darmstadt.

Dar­über hin­aus boten Teilnehmer*innen des Archiv-Pro­jek­tes der Bert­hold-Brecht-Schu­le zu Bio­gra­phien von Darm­städ­ter Sin­ti im Natio­nal­so­zia­lis­mus einen Ein­blick in Ihre Recherchen.

Maria Strauß, Nich­te der im März 1943 aus Darm­stadt depor­tier­ten und über­le­ben­den Alwi­ne Keck, geb. Adam, hielt für den Lan­des­ver­band ein Gruß­wort. Die­ses kön­nen Sie auch noch­mal nachhören:

Vortrag bei Wirtschaftsjunioren Offenbach

Der Hes­si­sche Lan­des­ver­band war am 21.09. bei den Wirt­schafts­ju­nio­ren Offen­bach zu einem digi­ta­len Vor­trag unter dem Titel: “Let’s talk about: Anti­zi­ga­nis­mus” ein­ge­la­den. Rinal­do Strauß gab einen Ein­blick in die Geschich­te des Anti­zi­ga­nis­mus und wie er sich auch heu­te noch in der Arbeits­welt für Sin­ti und Roma auswirkt.

Denn auch heu­te noch bekom­men Sin­ti und Roma schwie­ri­ger einen Arbeits­platz oder ste­hen in Gefahr ihren Arbiets­platz zu ver­lie­ren, falls ihre Zuge­hö­rig­keit zur Min­der­heit bekannt wird. Aus die­sem Grund ent­schei­den sich vie­le für die Anonymität.

Zeitzeugen im Gespräch VIII: Anna Böhmer

Anna Böh­mer, gebo­ren 1926 in Als­feld, leb­te in Darm­stadt und Frank­furt. 1940 wur­de sie mit ihrer Fami­lie in das Frank­fur­ter Inter­nie­rungs­la­ger “Krupp­stra­ße” gebracht. Sie berich­tet über die Bedin­gun­gen dort und die Zwangs­ar­beit in einer Frank­fur­ter Wein­hand­lung.
Im März 1943 depor­tier­ten die Nazis sie und ihre Fami­lie nach Ausch­witz. Ihre Eltern, Geschwis­ter und Groß­el­tern wur­den ermor­det und auch ihre vie­len Onkel und Tan­ten. Sie über­leb­te als ein­zi­ge. Von Ausch­witz wur­de sie kurz vor Kriegs­en­de noch nach Ravens­brück und Wit­ten­berg an der Elbe gebracht, wo sie bis zur Befrei­ung Zwangs­ar­beit in einer Muni­ti­ons­fa­brik ver­rich­ten musste.

Das Video gibt Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu den Frank­fur­ter Inter­nie­rungs­la­gern und den Schwie­rig­kei­ten des Kamp­fes um Ent­schä­di­gung. Anna Böh­mers Antrag auf Ent­schä­di­gung an Scha­den an Gesund­heit wur­de zunächst — wie in vie­len ande­ren Fäl­len — abge­lehnt. Erst 1989 konn­te durch einen Über­prü­fungs­an­trag des Zen­tral­ra­tes Deut­scher Sin­ti und Roma ein Ver­gleich erkämpft werden.

Mit dem Laden des Vide­os bestä­ti­gen Sie die Daten­schutz-Bestim­mun­gen von You­tube, sowie dass wir ihre Ent­schei­dung in Form eines Coo­kies spei­chern dür­fen. Sie kön­nen ihre Zustim­mung jeder­zeit auf der Daten­schutz­er­klä­rung-Sei­te widerrufen.

 

Bad Zwesten: Vortrag, Film und angeregte Diskussion

Nach­dem ein Cam­ping­platz in Bad Zwes­ten in den Som­mer­fe­ri­en für Schlag­zei­len in der Pres­se gesorgt hat­te, weil er Sin­ti, die dort Urlaub machen woll­te, vom Platz ver­wies, lud die Stadt Bad Zwes­ten am 13.9.2021 den Hes­si­schen Lan­des­ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma ein, um über Anti­zi­ga­nis­mus zu infor­mie­ren und über die Dis­kri­mi­nie­run­gen, denen Ange­hö­ri­ge der Min­der­heit im All­tag aus­ge­setzt sind, zu berichten.

Rinal­do Strauß, der stell­ver­tre­ten­de Geschäfts­füh­rer des Hes­si­schen Lan­des­ver­bands Deut­scher Sin­ti und Roma, refe­rier­te über Geschich­te und Aus­wir­kun­gen des Anti­zi­ga­nis­mus, denn die Geschich­te von Sin­ti und Roma in Deutsch­land und Euro­pa ist eng mit der jahr­hun­der­te­lan­gen Dis­kri­mi­nie­rung ver­knüpft, die im natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mord gip­fel­te. Aus­ge­hend von den Ver­bre­chen rich­te­te Herr Strauß den Blick auf die Nach­wir­kun­gen und die fort­ge­setz­te Dis­kri­mi­nie­rung nach 1945 und schlug den Bogen bis zu aktu­el­len Benach­tei­li­gun­gen auf dem Woh­nungs- oder Arbeits­markt und im Bildungsbereich.

Im Anschluss an den Vor­trag wur­de der Film „All­tags­dis­kri­mi­nie­rung“ gezeigt, in dem Ange­hö­ri­ge der natio­na­len Min­der­heit der Sin­ti und Roma zu Wort kom­men. Sie spre­chen über ihre Erfah­run­gen mit Dis­kri­mi­nie­rung in All­tag, Schu­le und Berufs­le­ben und schil­dern ihren Umgang damit. Für das anschlie­ßen­de Gespräch war neben Rinal­do Strauß auch Fati­ma Stieb als Prot­ago­nis­tin des Films anwe­send. Mit den cir­ca 35 anwe­sen­den inter­es­sier­ten Gäs­ten ent­wi­ckel­te sich eine ange­reg­te Dis­kus­si­on, die zu einem gelun­ge­nen Abend beitrug.

Micha­el Köh­ler, der Bür­ger­meis­ter von Bad Zwes­ten und der Hes­si­sche Lan­des­ver­band ver­ein­bar­ten bereits, im kom­men­den Jahr gemein­sam wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen fol­gen zu lassen.