Die ersten Wiesbadener Kulturwochen gegen Antiziganismus

Update: Der Lan­des­ver­band hat eine Doku­men­ta­ti­ons­bro­schü­re zu den Kul­tur­wo­chen erstellt.

Vom 29. Mai bis zum 20. Juli 2018 hat der Lan­des­ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Hes­sen zusam­men mit städ­ti­schen und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Koope­ra­ti­ons­part­ne­rIn­nen in Wies­ba­den die ers­ten Wies­ba­de­ner Kul­tur­wo­chen gegen Anti­zi­ga­nis­mus ver­an­stal­tet. Zu den Hin­ter­grün­den der Dis­kri­mi­nie­rung von Sin­ti und Roma führ­te der Wies­ba­de­ner Kurier ein Inter­view mit Rinal­do Strauß vom Lan­des­ver­band.

Die Ver­an­stal­tun­gen ermög­lich­ten ver­schie­de­ne Blick­win­kel auf die gemein­sa­me Geschich­te der Min­der­heit und der Mehr­heits­ge­sell­schaft. Die im Stadt­mu­se­um am Markt (sam) auf­ge­bau­te mobi­le Aus­stel­lung des Lan­des­ver­ban­des „Der Weg der Sin­ti und Roma“ behan­delt die Ent­ste­hung und Ent­wick­lung der „Zigeu­ner­bil­der“, durch die Ange­hö­ri­ge der Min­der­heit jahr­hun­der­te­lang aus­ge­grenzt und dis­kri­mi­niert wur­den, bis hin zum Völ­ker­mord wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus und der ver­sag­ten Ent­schä­di­gung in der Nachkriegszeit.

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