Der Aufstand von Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau vor 77 Jahren — Veranstaltung mit Prof. Dr. Ortmeyer

Anläss­lich des Gedenk­ta­ges an den Auf­stand vom 16.4.1944 in Ausch­witz-Bir­ken­au II laden der Lan­des­ver­band und sei­ne Koope­ra­ti­ons­part­ner zum digi­ta­len Vor­trag mit Prof. Dr. Ben­ja­min Ort­mey­er ein. 

Zeit: 11.5.2021 l 17:30 Uhr

Ort: Die Ver­an­stal­tung fin­det digi­tal statt und wird per Live­stream über­tra­gen: https://youtu.be/vNP1hY2ncBA

Der Auf­stand von Sin­ti und Roma in Ausch­witz-Bir­ken­au vor 77 Jahren

Am 16. Mai 1944 soll­te Ausch­witz-Bir­ken­au II – das soge­nann­te „Zigeu­ner­la­ger“ – in dem sich zum dama­li­gen Zeit­punkt noch etwa 6.000 Häft­lin­ge befan­den, liqui­diert wer­den. Die inhaf­tier­ten Sin­ti und Roma erfuh­ren davon und leis­te­ten Wider­stand. Sie bewaff­ne­ten sich mit Schau­feln, Werk­zeu­gen und dem, was sie fin­den konn­ten und schaff­ten es so, die Liqui­die­rung vor­erst zu verhindern.

In den fol­gen­den Wochen erfolg­ten Selek­tio­nen und Depor­ta­tio­nen von als arbeits­fä­hig ein­ge­stuf­ten Häft­lin­ge in ande­re Lager. Am 2. August 1944 wur­den dann alle ver­blie­be­nen etwa 4.300 Per­so­nen ermor­det – unter Ihnen vor allem älte­re und schwa­che Men­schen sowie Kinder.

Anläss­lich des 77. Gedenk­ta­ges wird Prof. Dr. Ben­ja­min Ort­mey­er in sei­nem Vor­trag über die­sen Akt des Wider­stands von Sin­ti und Roma in einem Ver­nich­tungs­la­ger berichten.

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