Erinnerung in Okriftel

Am 20. Okto­ber 2018 wur­de im Hat­ters­hei­mer Stadt­teil Okrif­tel ein Mahn­mal zur Erin­ne­rung an die Depor­ta­ti­on der Okrifte­ler Sin­ti ein­ge­weiht.

Die loka­le AG Opfer­ge­den­ken um Frau Ulri­ke Milas-Qui­rin hat­te sich um die Errich­tung eines Denk­ma­les für die im Natio­nal­so­zia­lis­mus ver­folg­ten Okrifte­ler Sin­ti bemüht und hat es nun geschafft, dass das Mahn­mal in der Orts­mit­te auf­ge­stellt wird.

An der fei­er­li­chen Eröff­nung nah­men u.a. der Hat­ters­hei­mer Bür­ger­meis­ter Klaus Schind­ling und der Vor­sit­zen­de des Lan­des­ver­ban­des Adam Strauß teil.

Die Frank­fur­ter Neue Pres­se und die Frank­fur­ter Rund­schau berich­te­ten.

Fotos: Stadt Hat­ters­heim a. M.

Schulprojektage in Eberstadt

Vom 15. bis 25. Okto­ber ver­an­stal­te­ten die mobi­le Pra­xis, die AG Kin­der & Jugend Eber­stadt sowie die Wis­sen­schafts­stadt Darm­stadt gemein­sam mit dem Lan­des­ver­band der deut­schen Sin­ti und Roma Schul­pro­jekt­ta­ge gegen Anti­zi­ga­nis­mus in Darm­stadt-Eber­stadt.

Am 16. Okto­ber wur­de die mobi­le Aus­stel­lung des Lan­des­ver­ban­des Der Weg der Sin­ti und Roma um 15 Uhr an der Guten­berg­schu­le (Gabels­ber­ger Str. 4–8, 64297 DA) eröff­net. Die durch den Auto­ren der Aus­stel­lung Udo Eng­bring-Romang zu Gui­des aus­ge­bil­de­ten Schü­le­rIn­nen führ­ten am 20. Okto­ber und 26. Okto­ber inter­es­sier­te Gäs­te durch die Aus­stel­lung in der Aula ihrer Schu­le.

Bereits im Vor­feld der Ver­an­stal­tun­gen fand am 26. Sep­tem­ber eben­falls in Eber­stadt ein ganz­tä­gi­ger Mul­ti­pli­ka­to­rIn­nen-Work­shop zum The­ma Anti­zi­ga­nis­mus für Leh­re­rIn­nen und Berufs­tä­ti­ge in der frei­en Jugend­ar­beit statt mit Eli­sa Schmidt und Dr. Mar­kus End als Refe­ren­tIn­nen.

Die Ver­an­stal­tun­gen wur­den von der AG Welt­of­fe­nes Darm­stadt geför­dert.

Der Weg der Sinti und Roma im Kreis Offenbach

Von Mit­te Sep­tem­ber bis Mit­te Okto­ber 2018 zeig­te der Lan­des­ver­band sei­ne mobi­le Aus­stel­lung im Kreis­haus des Krei­ses Offen­bach in Diet­zen­bach. Im Anschluss wird sie im Okto­ber im Jugend­zen­trum Mühl­heim zu sehen sein, bevor sie im Novem­ber im Rat­haus in Heu­sen­stamm auf­ge­stellt wird.

Bereits am 11. Sep­tem­ber wur­de die Aus­stel­lung mit einem Fach­vor­trag zum The­ma “Bil­dungs­fern oder dis­kri­mi­niert in der Bil­dung?” von Rinal­do Strauß vom Lan­des­ver­band eröff­net. Der Vor­trag war gleich­zei­tig der Auf­takt zur Ver­an­stal­tungs­rei­he Leben in der Viel­falt der Diet­zen­ba­cher Part­ner­schaft für Demo­kra­tie, zu der u.a. auch ein Vor­trag zu “Armuts­zu­wan­de­rung? Anmer­kun­gen zu einer anti­zi­ga­nis­ti­schen Debat­te” von Dr. Mar­kus End  am 25. Sep­tem­ber gehör­te. Im Vor­feld berich­te­te OP-online.

Am 15. Okto­ber wur­de unse­re Aus­stel­lung um 13 Uhr im Jugend­zen­trum Mühl­heim (Rodau­stra­ße 16, 63165 Mühl­heim) fei­er­lich eröff­net. Zuvor wur­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Fried­rich-Ebert-Gym­na­si­ums vom Auto­ren der Aus­stel­lung Dr. Udo Eng­bring-Romang zu Gui­des aus­ge­bil­det, die in den fol­gen­den Wochen selbst­stän­dig durch die Aus­stel­lung füh­ren wer­den. Die Frank­fur­ter Rund­schau berich­te­te. Auch auf der Sei­te der loka­len Part­ner­schaft für Demo­kra­tie fin­det sich ein Bericht.

Am 6. Novem­ber wird die Aus­stel­lung im Rat­haus Heu­sen­stamm (Im Herrn­gar­ten 1, 63150 Heu­sen­stamm) mit einem Vor­trag von Dr. Udo Eng­bring-Romang eröff­net.

2. Internationales Sinti & Roma Kultur- & Musik Festival

|15.–16. September 2018 | Justus-Liebig Haus, Darmstadt |

Mit dem Musik­fes­ti­val 2018 hat der Lan­des­ver­band an die Tra­di­ti­on des Musik­fes­ti­vals 1979 in Darm­stadt ange­knüpft.

Die Frank­fur­ter Rund­schau und das Darm­städ­ter Echo berich­te­ten.

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Die ersten Wiesbadener Kulturwochen gegen Antiziganismus

Vom 29. Mai bis zum 20. Juli 2018 hat der Lan­des­ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Hes­sen zusam­men mit städ­ti­schen und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Koope­ra­ti­ons­part­ne­rIn­nen in Wies­ba­den die ers­ten Wies­ba­de­ner Kul­tur­wo­chen gegen Anti­zi­ga­nis­mus ver­an­stal­tet. Zu den Hin­ter­grün­den der Dis­kri­mi­nie­rung von Sin­ti und Roma führ­te der Wies­ba­de­ner Kurier ein Inter­view mit Rinal­do Strauß vom Lan­des­ver­band.

Die Ver­an­stal­tun­gen ermög­lich­ten ver­schie­de­ne Blick­win­kel auf die gemein­sa­me Geschich­te der Min­der­heit und der Mehr­heits­ge­sell­schaft. Die im Stadt­mu­se­um am Markt (sam) auf­ge­bau­te mobi­le Aus­stel­lung des Lan­des­ver­ban­des „Der Weg der Sin­ti und Roma“ behan­delt die Ent­ste­hung und Ent­wick­lung der „Zigeu­ner­bil­der“, durch die Ange­hö­ri­ge der Min­der­heit jahr­hun­der­te­lang aus­ge­grenzt und dis­kri­mi­niert wur­den, bis hin zum Völ­ker­mord wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus und der ver­sag­ten Ent­schä­di­gung in der Nach­kriegs­zeit.

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Podium gegen Antiziganismus

Der Abbau von hart­nä­cki­gen und lang­jäh­rig tra­dier­ten Vor­ur­tei­len erfor­dert eine fun­dier­te Ana­ly­se und Kri­tik ihrer Grund­la­gen und Funk­ti­ons­wei­sen. Daher orga­ni­siert der Hes­si­sche Lan­des­ver­band der deut­schen Sin­ti und Roma in Koope­ra­ti­on mit dem AStA der TU Darm­stadt im Som­mer­se­mes­ter 2018 erst­mals ein Podi­um, auf dem die Erkennt­nis­se der sozi­al- und poli­tik­wis­sen­schaft­li­chen, päd­ago­gi­schen sowie (sozial-)psychologischen For­schung einem viel­fäl­ti­gen Publi­kum aus Zivil­ge­sell­schaft und Poli­tik näher­ge­bracht wer­den.

Neben der Ver­an­stal­tungs­rei­he “Ein­füh­rung in die Anti­zi­ga­nis­mus­for­schung” war die Aus­stel­lung “Der Weg der Sin­ti und Roma” im alten Haupt­ge­bäu­de der TU Darm­stadt zu sehen. Der Lan­des­ver­band führ­te am 08.05.2018 eine Grup­pe Stu­die­ren­de und Inter­es­sier­te durch die Aus­stel­lung.

Im Rah­men der Rei­he “Ein­füh­rung in die Anti­zi­ga­nis­mus­for­schung” fin­den fol­gen­de Ver­an­stal­tun­gen statt:

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Kulturabend in Kassel

Der Lan­des­ver­band hat am 20. April 2018 in Koope­ra­ti­on mit der Stadt Kas­sel einen Kul­tur­abend im Kas­se­ler Rat­haus ver­an­stal­tet, um über die Ver­fol­gungs­ge­schich­te und den Anti­zi­ga­nis­mus auf­zu­klä­ren.

Das Pro­gramm bestand aus einem Kurz­film zu Anna Mett­bachs Lebens- und Lei­dens­ge­schich­te und einer Lesung ihres Zeit­zeu­gen­be­rich­tes. Außer­dem wur­den die Gäs­te durch die mobi­le Aus­stel­lung des Ver­ban­des Der Weg der Sin­ti und Roma von den Mit­ar­bei­tern des Lan­des­ver­ban­des geführt. Musi­ka­lisch umrahmt wur­de die Ver­an­stal­tung durch Sun­ny Franz (Vio­li­ne) sowie Aaron Weiss (Pia­no). Das Gruß­wort für die Stadt hielt Stadt­rä­tin Anne Janz, für den Lan­des­ver­band sprach Rinal­do Strauß.

Schulwettbewerb in Gießen und Gedenken in Marburg

Am 16. März wur­den in Gie­ßen die Ergeb­nis­se des Schul­wett­be­werbs zur 75. Jah­res­tag der Depor­ta­ti­on der Gie­ße­ner Sin­ti fei­er­lich prä­sen­tiert.

Der Schul­wett­be­werb der Uni­ver­si­täts­stadt Gie­ßen zum The­ma Anti­zi­ga­nis­mus war aus Sicht des Lan­des­ver­ban­des ein vol­ler Erfolg. Schü­le­rIn­nen von ins­ge­samt vier Schu­len haben an dem Wett­be­werb teil­ge­nom­men.

Im Vor­feld wur­de den Schu­len Lehr­ma­te­ri­al des Lan­des­ver­ban­des zur Ver­fü­gung gestellt. Der Lan­des­ver­band hat auch in Füh­run­gen durch unse­re mobi­le Aus­stel­lung Der Weg der Sin­ti und Roma, die für knapp zwei Wochen bereits im ver­gan­ge­nen Herbst im Gie­ße­ner Rat­haus zu sehen war, die inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma ver­tie­fen kön­nen.

Die Schü­ler haben, teil­wei­se in schul­über­grei­fen­den Pro­jek­ten, sehr anschau­lich dar­ge­stellt, wie Vor­ur­tei­le zu Aus­gren­zung, Aus­gren­zung zu Dis­kri­mi­nie­rung, Dis­kri­mie­rung zu Über­grif­fen und schließ­lich zu einem Völ­ker­mord füh­ren kön­nen. Die Arbei­ten der Schü­ler machen ein­drucks­voll deut­lich, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat.

Aus­stel­lung “Der Weg der Sin­ti und Roma”

Am 23. März fand das Geden­ken der Uni­ver­si­täts­stadt Mar­burg an die Depor­ta­ti­on der Mar­bur­ger Sin­ti vor 75. Jah­ren statt. Der Lan­des­ver­band hielt anläss­lich der Eröff­nung der Aus­stel­lung Der Weg der Sin­ti und Roma im Mar­bur­ger Rat­haus ein Gruß­wort. Dr. Udo Eng­bring-Romang führ­te in sei­nem Vor­trag in die von ihm ver­fass­te Aus­stel­lung ein. Die Aus­stel­lung war bis zum 4. April im Rat­haus zu sehen.