Unsere Veranstaltungen zum Darmstädter Gedenkjahr 2015

Kino gegen Antiziganismus

Am 9. Juni zeig­te der Ver­band in Koope­ra­ti­on mit der Stadt sowie der Stu­die­ren­den­ver­tre­tung (AStA) der Hoch­schu­le Darm­stadt den Film “Bis zum Ende der Welt” im Pro­gramm­ki­no Rex. In dem Film von Mat­thi­as Tie­fen­ba­cher (D 2014) fin­det die ver­ein­sam­te Maria Niko­lai (Chris­tia­ne Hör­bin­ger) durch den jun­gen Rom Bero (Samy Abdel Fattah) zurück zur Freu­de am Leben. Als begeis­ter­te Musi­ke­rin erkennt und för­dert sie sei­ne musi­ka­li­sche Bega­bung; doch dafür muss sie zunächst ihre Vor­ur­tei­le gegen­über der zuge­zo­ge­nen Fami­lie in Fra­ge stel­len. Bild 1 (2)Vor dem Film hiel­ten der AStA der Hoch­schu­le Darm­stadt sowie der Lan­des­ver­band ein Gruß­wort.

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Im Anschluss gab es für alle Anwe­sen­den die Mög­lich­keit, gemein­sam über den Film zu dis­ku­tie­ren. Bild 3

Vortrag zu den Darmstädter Maideportationen 1940

Am 21. Mai hielt der His­to­ri­ker Dr. Udo Eng­bring-Romang einen Vor­trag zur Inhaf­tie­rung und Ver­schlep­pung von als “Zigeu­ner” gebrand­mark­ten Sin­ti und Roma vor 75 Jah­ren. Herr Eng­bring-Romang beleuch­te­te ins­be­son­de­re die Rol­le der Darm­städ­ter Kri­mi­nal­po­li­zei bei die­sem staat­li­chen Ver­bre­chen, das als Auf­takt zum Völ­ker­mord an den Sin­ti und Roma gel­ten kann.

Stadträtin Iris Behr,  Rinaldo Strauß vom Hessischen Landesverband und Dr. Udo Engbring-Romang
Stadt­rä­tin Iris Behr, Rinal­do Strauß vom Hes­si­schen Lan­des­ver­band und Dr. Udo Eng­bring-Romang

Vor dem Vor­trag des His­to­ri­kers spra­chen Frau Stadt­rä­tin Iris Behr für die Wis­sen­schafts­stadt Darm­stadt sowie Herr Rinal­do Strauß für den Lan­des­ver­band ein Gruß­wort.

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Darmstädter Preis gegen Rassismus

Gesicht zeigen LogoAm Diens­tag, 28. April 2015, ist der dies­jäh­ri­ge Preis für Gesicht zei­gen durch den Darm­städ­ter Ober­bür­ger­meis­ter Jochen Partsch ver­lie­hen wor­den. Den Haupt­preis erhielt der Ver­ein für christ­lich-jüdi­sche Zusam­men­ar­beit.

Der Lan­des­ver­band betei­ligt sich an der Arbeit der AG Welt­of­fe­nes Darm­stadt, die den Preis aus­ge­lobt hat­te und war in der Preis-Jury ver­tre­ten.

Pres­se­ar­ti­kel im Darm­städ­ter Echo

Konzert in Fulda gegen den Faschismus

Ester Bejarano und ihre Band microphone mafia Bild: Osthessen-Zeitung.de
Esther Beja­ra­no und ihre Band micro­pho­ne mafia. Bild: Osthessen-Zeitung.de

70 Jah­re nach der Befrei­ung vom Natio­nal­so­zia­lis­mus fand in Ful­da am 17. April ein Kon­zert der Auschwitz­über­le­ben­den Esther Beja­ra­no statt. An der sehr gut besuch­ten Ver­an­stal­tung unter dem Mot­to “Nie wie­der Krieg! Nie wie­der Faschis­mus!” , die von der Gewerk­schaft IG BAU orga­ni­siert wur­de, nahm neben ande­ren Ver­tre­tern aus Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft auch Rinal­do Strauß für den Lan­des­ver­band teil.

Bericht der Ost­hes­sen-Zei­tung

Arti­kel der Ful­da­er Zei­tung über Esther Beja­ra­no im Zeit­zeu­gen­ge­spräch mit Ful­da­er Schü­lern

Neue Nachrichtensendungen auf Romanes

Der Ver­band hat zwei neue Nach­rich­ten­sen­dun­gen über sei­ne Arbeit im Jahr 2014 auf deut­schen Roma­nes pro­du­ziert:

Die ers­te Sen­dung han­delt von den poli­ti­schen Tätig­kei­ten des Ver­ban­des in der Öffent­lich­keit im letz­ten Jahr

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Nach­rich­ten 1/2014

Die zwei­te Sen­dung berich­tet von unse­rer im März 2014 mit der Hes­si­chen Lan­des­re­gie­rung, ver­tre­ten durch Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouf­fier, unter­zeich­ne­ten Rah­men­ver­ein­ba­rung

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Nach­rich­ten 2/2014

Gedenken in Marburg

Am 23. März fand zur Erin­ne­rung an die 1943 nach Ausch­witz depor­tier­ten Mar­bur­ger Sin­ti eine Gedenk­ver­an­stal­tung statt, zu der der Ober­bür­ger­meis­ter Egon Vau­pel ein­ge­la­den hat­te. Vom Lan­des­ver­band nah­men Roma­no und Maria Strauß teil, die im His­to­ri­schen Rat­haus eine Gedenk­re­de hielt. Mar­bur­ger Schü­le­rin­nen und Schü­ler lasen aus Zeit­zeu­gen­be­rich­ten und beglei­te­ten das Geden­ken musi­ka­lisch.

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Bei der Kranz­nie­der­le­gung (von links): Ober­bür­ger­meis­ter Egon Vau­pel, Roma­no Strauß vom Lan­des­ver­band und Stadt­ver­ord­ne­ten­vor­ste­her Hein­rich Löwer
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Maria Strauß bei ihrer Gedenk­re­de im His­to­ri­schen Rat­haus

Pres­se­infor­ma­ti­on der Stadt Mar­burg

Bil­der: Tina Epp­ler, Uni­ver­si­täts­stadt Mar­burg

Lehrerfachtag in Frankfurt am Main

Am 18. März betei­lig­te sich der Lan­des­ver­band an einer Fach­ta­gung für Lehr­kräf­te mit über 100 Teil­neh­mern, die vom Lan­des­schul­amt in Frank­furt orga­ni­siert wor­den war. Der His­to­ri­ker Dr. Udo Eng­bring-Romang hielt einen Vor­trag zur Geschich­te des Anti­zi­ga­nis­mus, Rinal­do Strauß vom Lan­des­ver­band sprach zu Beginn der Ver­an­stal­tung ein Gruß­wort.

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Gedenken in Gießen

Am 16. März 2015 wur­de der Gie­ße­ner Sin­ti gedacht, die vor 72 Jah­ren in das Ver­nich­tungs­la­ger Ausch­witz depor­tiert wur­den. An der Stun­de der Erin­ne­rung und Mah­nung  im Rat­haus und am Mahn­mal am Ber­li­ner Platz nahm für den Lan­des­ver­band Rinal­do Strauß teil, der in sei­nem Gruß­wort dar­an mahn­te, sol­che Ver­bre­chen in Zukunft zu ver­hin­dern.

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Bild: Scholz

Bericht des Gie­ße­ner Anzei­gers zur Gedenk­ver­an­stal­tung

Kulturtag in Darmstadt

Rinal­do Strauß hielt auf dem Kul­tur­tag der Sin­ti und Roma am 15. März in Darm­stadt als Ver­tre­ter des Lan­des­ver­bands eine Rede. An der Ver­an­stal­tung des Kul­tur­in­sti­tuts Ate­lier­haus Vah­le nah­men unter ande­rem Prof. Wil­helm Solms, Vor­sit­zen­der der Gesell­schaft für Anti­zi­ga­nis­mus­for­schung und Romeo Franz, Geschäfts­füh­rer der Hil­de­gard-Lag­ren­ne-Stif­tung, teil.

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Die Musi­ker Aaron Weiss und Sun­ny Franz

Holocaust-Gedenktag 27. Januar 2015

Am ver­gan­ge­nen Diens­tag, dem Tag des Geden­kens an die Opfer des NS-Regimes, hat der Ver­band an 4 Ver­an­stal­tun­gen teil­ge­nom­men.

Um 11 Uhr wur­den im Haupt­bahn­hof in Mar­burg die Gedenk­bän­der zur Erin­ne­rung an die Depor­ta­ti­on der Mar­bur­ger Juden und Sin­ti ent­hüllt. Roma­no Strauß hielt zu die­sem Anlass eine Rede.

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Bild: Uli Seve­rin

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Pres­se­ar­ti­kel von das Mar­bur­ger

 Um 14 Uhr nahm unser Vor­sit­zen­der Adam Strauß am Geden­ken der Stadt Kas­sel sowie ab 17 Uhr an der zen­tra­len Gedenk­ver­an­stal­tung des Lan­des Hes­sen, eben­falls in Kas­sel, teil.

Blick auf Gruppe mit Kranz im Vordergrund. ;
Geden­ken der Stadt Kas­sel. © Stadt Kas­sel, Bild: Gian­na Dal­fuß

 Pres­se­ar­ti­kel der Stadt Kas­sel

Bild: LWV Hessen
Gedenk­ver­an­stal­tung des Lan­des Hes­sen Bild: LWV Hes­sen

Abends um 19 Uhr wur­de unse­re mobi­le Aus­stel­lung in Ful­da von Rinal­do Strauß und dem Auto­ren Dr. Udo Eng­bring-Romang eröff­net.

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Ausstellung in Fulda

Unse­re mobi­le Aus­stel­lung zur Ver­fol­gung der Sin­ti und Roma in Hes­sen war vom 27. Janu­ar bis 21. Febru­ar im Boni­fa­ti­us­haus in Ful­da zu sehen und konn­te werk­tags zwi­schen 9 und 18 Uhr kos­ten­frei besucht wer­den.

Am 27. Janu­ar, dem Tag des Geden­kens an die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus, wur­de die Aus­stel­lung ab 19 Uhr fei­er­lich eröff­net. Nach der Begrü­ßung durch Dr. Irena Ost­mey­er von der Gesell­schaft CJZ hielt Rinal­do Strauß von Sei­ten des Ver­ban­des ein Gruß­wort und im Anschluss der His­to­ri­ker Dr. Udo Eng­bring-Romang einen Ein­füh­rungs­vor­trag zur Aus­stel­lung.

Pro­gramm­heft anse­hen

Adres­se und Kon­takt

Boni­fa­ti­us­haus
Haus der Wei­ter­bil­dung der Diö­ze­se Ful­da
Neu­en­ber­ger Stra­ße 3–5
36041 Ful­da
Tele­fon (06 61) 83 98
Tele­fax (06 61) 83 98 — 136
info@bonifatiushaus.de
www.bonifatiushaus.de

Anfahrt

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