Im März dieses Jahres wurden in sieben hessischen Städten Gedenkveranstaltungen anlässlich der Märzdeportationen abgehalten. Die Veranstaltungen wurden in Wiesbaden, Darmstadt, Gießen, Marburg, Fulda, Bad Hersfeld und Hanau durchgeführt. Insgesamt nahmen an allen Veranstaltungen über 320 Personen teil.
Im März 1943 ordnete Heinrich Himmler die Deportation aller im Deutschen Reich verbliebenen Sinti und Roma, nach Auschwitz-Birkenau, an. Nur etwa 20 bis 30 Prozent der Deportierten überlebten diesen grausamen Akt – für die meisten bedeutete die Deportation den Tod. Die wenigen Überlebenden kehrten häufig zurück in ihre Heimatorte und Gemeinden. Insgesamt fielen dem Völkermord etwa 500.000 Sinti und Roma zum Opfer.
Die Gedenkveranstaltungen wurden gemeinsam mit den beteiligten Städten organisiert und dienten dazu, den Opfern zu gedenken und das Bewusstsein für dieses dunkle Kapitel der Geschichte wachzuhalten. Mit diesen Erinnerungen setzen wir ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und für die Achtung der Menschenwürde.






