Öffentliche Ausschreibung: App-Entwicklung

Ausschreibung des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma: Entwicklung und Gestaltung einer kartenbasierten APP zur Vermittlung der Verfolgungs- und Widerstandsgeschichte von Sinti und Roma in Hessen auf lokaler Ebene

Der Hes­si­sche Lan­des­ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma plant eine App unter dem Arbeits­ti­tel „Sin­ti und Roma App“, wel­che auf loka­ler Ebe­ne kar­ten- und stand­ort­ba­siert hes­sen­weit einen Zugang zu Infor­ma­tio­nen der Ver­fol­gung und des Wider­stan­des bie­tet. Ziel ist ein nied­rig­schwel­li­ger Zugang zu loka­len Infor­ma­tio­nen der Geschich­te von Sin­ti und Roma gegen­über einem brei­ten Publi­kum und dadurch Inter­es­sier­ten die Mög­lich­keit zu geben sich selbst­stän­dig über loka­le Ver­fol­gungs- und Wider­stands­ge­schich­ten zu informieren.

Als Aus­gangs­punkt soll die App zunächst mit loka­len Infor­ma­tio­nen zu Darm­stadt ent­wi­ckelt wer­den. Jedoch soll die App die Mög­lich­keit bie­ten, in den fol­gen­den Jah­ren bedie­nungs­freund­lich wei­te­re Städte/Orte zu ergän­zen. Dafür ist es wich­tig, dass eine Struk­tur geschaf­fen wird, die es Mitarbeiter*innen des Ver­bands ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se ermög­licht, die Daten eigen­stän­dig bear­bei­ten und erwei­tern können.

Die App soll in ihrer Grund­struk­tur in zwei Berei­che unter­teilt sein: 1. All­ge­mei­ne Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und 2. orts- bzw. stand­ort­ge­bun­de­ne Infor­ma­tio­nen, wel­che an kon­kre­te Kar­ten­punk­te gebun­den wer­den. Zwi­schen den ver­schie­de­nen Bei­trä­gen und The­men sol­len – ähn­lich wie bei Wiki­pe­dia – Ver­lin­kun­gen bestehen, um Inter­es­sier­ten das ‚Stö­bern‘ in den The­men und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu ermög­li­chen. Dazu gehört auch ein Glos­sar mit Begriffserläuterungen.

Die Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sol­len über zwei Mög­lich­kei­ten erreich­bar sein. Einer­seits über das Menü und bei­spiels­wei­se eine The­men­baum­struk­tur und ande­rer­seits über Ver­lin­kun­gen aus den loka­len, stand­ort­ge­bun­de­nen Infor­ma­tio­nen heraus.

Die loka­len Infor­ma­tio­nen sol­len über zwei Wege des Menüs erreich­bar sein. Einer­seits über die Stand­ort­su­che bzw. eine inter­ak­ti­ve Kar­te, in wel­cher nach ver­schie­de­nen Kate­go­rien Infor­ma­tio­nen ein- und aus­ge­blen­det wer­den kön­nen. Ande­rer­seits über eine anschau­li­che Menü­struk­tur in wel­cher nach Kate­go­rien die Suche ein­grenz­bar ist. Als ein zusätz­li­ches Ange­bot, besteht die Idee aus den stand­ort­ge­bun­de­nen Infor­ma­tio­nen teil­wei­se eige­ne Stadt­rund­gän­ge zu ent­wi­ckeln. Als eine Beson­der­heit in den stand­ort­ge­bun­de­nen Infor­ma­tio­nen ist ange­dacht, dass einer­seits die Infor­ma­tio­nen auf der Kar­te indi­vi­du­ell ver­an­kert sein sol­len, aber auch aus­ge­wähl­te und vor­be­rei­te­te Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Punk­ten als emp­foh­le­ne Stadt­rund­gän­ge mög­lich sein sollen.

Spezifische Anforderungen/Funktionen

Inter­ak­ti­ve Karte

GPS-Ein­bin­dung

Kalen­der­syn­chro­ni­sa­ti­on aus­ge­wähl­ter Daten

Bewerbung

Frist:

14. Mai 2021

Ein­zu­rei­chen­de Unter­la­gen:

Ange­bots­schrei­ben (mit Leis­tungs­um­fang) und Preis sowie Gül­tig­keits­dau­er des Ange­bots; ggf. Lösungsskizze

Ansprech­part­ne­rin­nen

Katha­ri­na Rhein & Ina Hammel

verband@sinti-roma-hessen.de

Tele­fo­ni­scher Kontakt

Mo, Di, Do: 0157–31576242

Di, Do, Fr: 0151–25528942

Das komplette Angebot finden Sie hier

Vortrag mit Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer

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Der Vor­trag vom 11.5.2021 von Prof. Dr. Ben­ja­min Ort­mey­er über den Auf­stand von Sin­ti und Roma in Ausch­witz-Bir­ken­au vor 77 Jah­ren kann hier eben­so wie das Gruß­wort von Jochen Partsch, Ober­bür­ger­meis­ter der Wis­sen­schafts­stadt Darm­stadt, noch nach­träg­lich geschaut werden. 

Außer­dem gibt es hier, auch die Prä­sen­ta­ti­on zum Vor­trag von Herrn Ortmeyer. 

Buchvorstellung: “Kampf um Anerkennung. Vier Jahrzehnte Bürgerrechtsarbeit des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma”

Die bei­den Autoren Mal­te Clau­sen und Rinal­do Strauß stel­len ihr Buch im Gespräch mit Romeo Franz und Katha­ri­na Rhein vor. Das Buch befasst sich aus­ge­hend von Inter­views mit ver­schie­de­nen Berei­chen der Bür­ger­rechts­ar­beit und lässt dabei die Betei­lig­ten der Bewe­gung und ihre Ver­bün­de­ten selbst zu Wort kom­men. Mei­len­stei­ne des Kamp­fes um Aner­ken­nung aus vier Jahr­zehn­ten der in den 1970ern gegrün­de­ten Bewe­gung wer­den so auf anschau­li­che Wei­se doku­men­tiert. Das Buch schlägt einen Bogen von der Situa­ti­on der Über­le­ben­den des NS-Völ­ker­mords in der Nach­kriegs­zeit bis zu Anti­zi­ga­nis­mus und der Bür­ger­rechts­ar­beit heute.

In der Ver­an­stal­tung wird aus­ge­hend vom Buch ein Rück­blick auf die Bür­ger­rechts­ar­beit der letz­ten Jahr­zehn­te vor­ge­nom­men, aber auch der Fra­ge nach­ge­gan­gen, was man aus dem Rück­blick für aktu­el­le und künf­ti­ge Kämp­fe mit­neh­men kann.

Ort: Die Ver­an­stal­tung wird live gestreamt: https://youtu.be/08TZfobnEpg

Der Aufstand von Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau vor 77 Jahren — Veranstaltung mit Prof. Dr. Ortmeyer

Anläss­lich des Gedenk­ta­ges an den Auf­stand vom 16.4.1944 in Ausch­witz-Bir­ken­au II laden der Lan­des­ver­band und sei­ne Koope­ra­ti­ons­part­ner zum digi­ta­len Vor­trag mit Prof. Dr. Ben­ja­min Ort­mey­er ein. 

Zeit: 11.5.2021 l 17:30 Uhr

Ort: Die Ver­an­stal­tung fin­det digi­tal statt und wird per Live­stream über­tra­gen: https://youtu.be/vNP1hY2ncBA

Der Auf­stand von Sin­ti und Roma in Ausch­witz-Bir­ken­au vor 77 Jahren

Am 16. Mai 1944 soll­te Ausch­witz-Bir­ken­au II – das soge­nann­te „Zigeu­ner­la­ger“ – in dem sich zum dama­li­gen Zeit­punkt noch etwa 6.000 Häft­lin­ge befan­den, liqui­diert wer­den. Die inhaf­tier­ten Sin­ti und Roma erfuh­ren davon und leis­te­ten Wider­stand. Sie bewaff­ne­ten sich mit Schau­feln, Werk­zeu­gen und dem, was sie fin­den konn­ten und schaff­ten es so, die Liqui­die­rung vor­erst zu verhindern.

In den fol­gen­den Wochen erfolg­ten Selek­tio­nen und Depor­ta­tio­nen von als arbeits­fä­hig ein­ge­stuf­ten Häft­lin­ge in ande­re Lager. Am 2. August 1944 wur­den dann alle ver­blie­be­nen etwa 4.300 Per­so­nen ermor­det – unter Ihnen vor allem älte­re und schwa­che Men­schen sowie Kinder.

Anläss­lich des 77. Gedenk­ta­ges wird Prof. Dr. Ben­ja­min Ort­mey­er in sei­nem Vor­trag über die­sen Akt des Wider­stands von Sin­ti und Roma in einem Ver­nich­tungs­la­ger berichten.

Hessische Medaille für Zivilcourage für Vili Viorel Păun

Wir freu­en uns sehr, dass die Hes­si­sche Lan­des­re­gie­rung Vili Vio­rel Păun für sei­nen selbst­lo­sen Ein­satz beim Anschlag von 19. Febru­ar 2020 in Hanau nun post­hum die Hes­si­sche Medail­le für Zivil­cou­ra­ge verleiht.

In der Nacht des 19. Febru­ar wur­de Vili Vio­rel Păun Zeu­ge des ers­ten Anschlags. Dar­auf­hin ver­folg­te er den Täter selbst und ver­such­te meh­re­re Male den poli­zei­li­chen Not­ruf zu errei­chen. Die­ser war jedoch unter­be­setzt und Vili Vio­rel Păun konn­te nie­man­den errei­chen. Am zwei­ten Anschlags­ort wur­de er vom Täter in sei­nem Auto ermordet.

Die­se Ent­schei­dung ist eine Aner­ken­nung für Vili Vio­rel Păuns Zivil­cou­ra­ge und sei­nen Ver­such Men­schen­le­ben zu ret­ten, obwohl es ihn selbst in Gefahr brach­te. Es ist aber eben­so ein bedeu­ten­des und not­wen­di­ges Signal gegen rech­ten Ter­ro­ris­mus in Hessen.

Der Hes­si­sche Lan­des­ver­band führ­te im August 2020 ein Inter­view mit den Eltern von Vili Vio­rel Păun über ihren Sohn und sein Leben. Zum Inter­view.

Zeitzeugen im Gespräch IV: Heinz Strauß

Am 11. April 1945 befrei­ten US-Trup­pen das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald. Auch Heinz Strauß wur­de in einem der dor­ti­gen Außen­la­ger befreit.

Im Inter­view berich­tet Heinz Strauß (*1925) von sei­ner Zeit in sei­ner Hei­mat­stadt Cöl­be, bei Mar­burg und wie sei­ne Fami­lie noch vor der Depor­ta­ti­on gewarnt wur­de, ohne Papie­re aller­dings kei­ne Chan­ce sah, zu ent­kom­men. Und so wur­de die Fami­lie nach Mar­burg gebracht, von wo sie mit ande­ren Sin­ti am 23. März 1943 über Kas­sel nach Ausch­witz depor­tiert wur­de. Hier erfolg­te die ers­te Selek­ti­on, wer zu gebrech­lich war, kam ins Gas — aber das wuss­te Heinz Strauß zu die­sem Zeit­punkt noch nicht. Er wur­de von sei­nen Eltern getrennt und muss­te im Haupt­la­ger in Ausch­witz Zwangs­ar­beit leis­ten. Er muss­te mit­er­le­ben, wie sein Bru­der ermor­det wur­de. Er selbst wur­de nach Buchen­wald ver­legt und von hier wei­ter in ver­schie­de­ne Außen­la­ger. Im Inter­view berich­tet er, wie er in Mit­tel­bau-Dora als Maue­rer arbei­ten muss­te und von der SS so furcht­bar ver­prü­gelt wur­de, dass er in den Kran­ken­block ein­ge­lie­fert wur­de.
Heinz Strauß kam u.a. auch in das Lager Ell­rich, wo er für kur­ze Zeit sei­nen Vater wie­der traf. Er war so abge­ma­gert, dass er ihn zuerst nicht wie­der­erkann­te und umge­kehrt, konn­te auch sein Vater ihn nicht erken­nen. Sie wur­den wie­der getrennt, weil Heinz Strauß in ein ande­res Lager kam, aber bei­de über­leb­ten. Sei­ne Mut­ter, sein Bru­der, drei Schwes­tern, zwei Nich­ten, ein Nef­fe und zahl­rei­che Onkel, Tan­ten, Cou­sins und Cou­si­nen aber wur­den ermordet.

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Gedenkveranstaltung an die Deportation von 78 Sinti aus Marburg und Umgebung

Am 23. März wur­de den ver­folg­ten Sin­ti in Mar­burg vor dem heu­ti­gen Bau­amt in der Bar­fü­ßer­stra­ße gedacht. An die­sem Ort, an dem sich vor 78 Jah­ren noch das Land­rats­amt befand, muss­ten sich die Sin­ti aus Mar­burg und Umge­bung damals ver­sam­meln, ehe sie nach Ausch­witz depor­tiert wur­den.  Die Gedenk­ver­an­stal­tung fand auf­grund der Pan­de­mie ohne Publi­kum statt und wur­de auf­ge­zeich­net. Es spra­chen Bür­ger­meis­ter Wie­land Stöt­zel und der Vor­sit­zen­de des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des deut­scher Sin­ti und Roma, Adam Strauß. Hans Jun­ker von der Geschichts­werk­statt Mar­burg ver­las anschlie­ßend die Namen der Depor­tier­ten. Mit einer Schwei­ge­mi­nu­te ende­te die Veranstaltung. 

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Gedenken an die Deportation von 69 Sinti in Darmstadt

am Sonn­tag, den 14.03.2021 haben Adam Strauß, Vor­sit­zen­der des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des Deut­scher Sin­ti und Roma und der Ober­bür­ger­meis­ter von Darm­stadt, Jochen Partsch sowie Dani­el Neu­mann Vor­sit­zen­der der Jüdi­schen Gemein­de Darm­stadt und Rena­te Dree­sen von der Initia­ti­ve Denk­ort Güter­bahn­hof Darm­stadt an die Depor­ta­ti­on vor 78 Jah­ren gedacht, bei der 69 Darm­städ­ter Sin­ti aus ihrem Leben geris­sen und nach Ausch­witz ver­schleppt wurden.

In sei­ner Rede beton­te Adam Strauß noch­mals den lan­gen und har­ten Kampf der Bür­ger­rechts­be­we­gung um die Aner­ken­nung der Min­der­heit als Opfer des Nationalsozialismus.

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Mit­schnitt der Gedenkveranstaltung

Zeitzeugen im Gespräch III — Robert Ebender


Der Sin­to Robert Eben­der berich­tet im Video über sein Leben, die NS-Ver­fol­gung und den anschlie­ßen­den Kampf um Ent­schä­di­gung.

Gebo­ren wur­de Robert Eben­der in Hitzenkirchen/Hessen. Bis 1942 lebt er in Wies­ba­den, besucht ab 1934 die Heb­bel­schu­le. 1938 muss die Fami­lie die Woh­nung ver­las­sen und wird in Bara­cken in Biebrich unter­ge­bracht. Hier wird die Fami­lie von Ras­sen­for­sche­rIn­nen auf Roma­nes aus­ge­fragt, erfasst und foto­gra­fiert. Als die Nazis sei­ne Fami­lie im März 1943 nach Ausch­witz depor­tie­ren, bekommt er das zunächst nicht mit, weil er zu die­ser Zeit in einem Heim für Jugend­li­che im nord­hes­si­schen Rengs­hau­sen unter­ge­bracht ist. Er selbst wird als 16jähriger dann am 9. Mai 1944 ver­haf­tet und nach Kas­sel gebracht, wo er im Gefäng­nis noch einen Bom­ben­an­griff mit erle­ben muss. Von hier wur­de er depor­tiert und kam am 27. Mai in Ausch­witz-Bir­ken­au an. Hier wer­den sei­ne Mut­ter und vier Brü­der ermor­det. Er selbst kommt auf Trans­port in ande­re Lager: am 3. August 1944 erreicht er das KZ Buchen­wald, wird von dort wenig spä­ter ins Außen­la­ger Dora und dann nach Ell­rich depor­tiert, wo er schwers­te Zwangs­ar­beit leis­ten muss. Von dort geht es gegen Kriegs­en­de auf Trans­port nach Ora­ni­en­burg, wo Robert Eben­der schließ­lich von rus­si­schen Sol­da­ten befreit wird. Ab den 1950ern beginnt der Kampf um Aner­ken­nung, den er bis in die 1990er fort­füh­ren muss.

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Gedenken an die Deportation der Wiesbadener Sinti vor 78 Jahren

Vor 78 Jah­ren, am 8. März 1943, wur­den 119 Sin­ti von Wies­ba­den aus in das Ver­nich­tungs­la­ger Ausch­witz-Bir­ken­au depor­tiert. Auch in die­sem Jahr gedach­te an die­sem Tag Adam Strauß, Vor­sit­zen­der des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des Deut­scher Sin­ti und Roma gemein­sam mit dem Wies­ba­de­ner Ober­bür­ger­meis­ter Geert-Uwe Men­de und der Stadt­ver­ord­ne­ten­vor­ste­he­rin Chris­ta Gabriel.

Die Ver­an­stal­tung wur­de musi­ka­lisch beglei­tet durch das Sun­ny Franz Duo. Auf­grund der Covid-19 Pan­de­mie fand die Gedenk­ver­an­stal­tung digi­tal statt und kann auch wei­ter abge­ru­fen werden:

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