Workshop zu pädagogischen Methoden in Wiesbaden am 27. Mai

Ver­an­stal­ter der Fort­bil­dung für Mul­ti­pli­ka­to­rin­nen und Mul­ti­pli­ka­to­ren (Schu­le, Jugend­ar­beit und Erwach­se­nen­bil­dung) waren der Lan­des­ver­band und die Hes­si­sche Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung (HLZ). Mit über 25 Anmel­dun­gen war die Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung voll­stän­dig aus­ge­bucht.

Die Refe­rie­ren­den, Eli­sa Schmidt und Dr. Mar­kus End, ver­mit­tel­ten päd­ago­gi­sche Metho­den aus einem von ihnen mit­ver­fass­ten Hand­buch (“Metho­den­hand­buch zum The­ma Anti­zi­ga­nis­mus”, Unrast Ver­lag 2014), die für Anti­zi­ga­nis­mus sen­si­bi­li­sie­ren, Vor­ur­tei­le in Fra­ge stel­len und tra­dier­te Denk­mus­ter auf­bre­chen sol­len. Mit die­sem Rüst­zeug wur­den die Teil­neh­men­den in die Lage ver­setzt, zukünf­tig selbst Übun­gen durch­füh­ren zu kön­nen, um in schu­li­schen und außer­schu­li­schen Bil­dungs­zu­sam­men­hän­gen anti­zi­ga­nis­ti­sche Denk­mus­ter zu reflek­tie­ren und zu über­win­den.

Neben Infor­ma­tio­nen zum his­to­ri­schen und aktu­el­len Anti­zi­ga­nis­mus in Deutsch­land und Euro­pa sowie zur Struk­tur und Funk­ti­ons­wei­se anti­zi­ga­nis­ti­scher Res­sen­ti­ments wur­den päd­ago­gi­sche Kon­zep­te und ver­schie­de­ne Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten von Übungs­vor­schlä­gen vor­ge­stellt. Im Mit­tel­punkt der Fort­bil­dung stand dabei stets die prak­ti­sche Erfah­rung.

Lern­zie­le sind sowohl eine Sen­si­bi­li­sie­rung für das The­ma Anti­zi­ga­nis­mus als auch die Ver­mitt­lung der Fähig­keit zur Anwen­dung der Metho­den in eige­nen Work­shops, Semi­na­ren, Unter­richts­stun­den, Pro­jekt­ta­gen u.v.m.

Die Ver­an­stal­tung fand statt im Rah­men von Wir in Wies­ba­den 2019.

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