Problematische Inschrift am Beerfelder Galgen soll entfernt werden

Auf einer Info­ta­fel am Beer­fel­der Gal­gen in der Stadt Ober­zent im Oden­wald wird behaup­tet, dass dort eine “Zigeu­ne­rin” als letz­te Per­son hin­ge­rich­tet wor­den sei. Der Lan­des­ver­band hat­te die Inschrift gegen­über der Stadt pro­ble­mat­siert, sowohl wegen der Ver­wen­dung des anti­zi­ga­nis­ti­schen Begriffs als auch auf­grund der feh­len­den Quel­len­la­ge. Die Stadt hat nach Prü­fung des Sach­ver­halts beschlos­sen, den ent­spre­chen­den Teil der Inschrift zu ent­fer­nen. Der Hes­si­sche Lan­des­ver­band begrüßt die­se Ent­schei­dung. Der Hes­si­sche Rund­funk berich­te­te am 16.08.2021: “Kri­tik an Info­ta­fel in Ober­zent — Stadt ent­fernt “Zigeunerin”-Inschrift von his­to­ri­schem Gal­gen”.

Zeitzeugen im Gespräch VII: Anna Schmidt

Anna Schmidt, geb. Stein wur­de am 06.06.1927 gebo­ren (verst. 19.03.2004) und wuchs in der Nähe von Mar­burg im Kreis Mar­burg Bie­den­kopf mit ihren Geschwis­tern auf. Ihren Eltern war eine gute Schul­bil­dung sehr wich­tig und sie för­der­ten Anna Schmidt in ihrer Bil­dung solan­ge es ging. Als Fami­lie Stein nach Ausch­witz depor­tiert wer­den soll­te, wur­de den Kin­dern auf­grund von Lun­gen­ent­zün­dung eine Trans­port­un­fä­hig­keit beschei­nigt. Dadurch wur­de Anna Schmidt mit ihrer Fami­lie in das Lager in der Frank­fur­ter Die­sel­stra­ße gebracht. Dort muss­te sie Zwangs­ar­beit leis­ten und erleb­te auch die Bom­ba­die­rung Frank­furts. Sin­ti und Roma war die Benut­zung der Bun­ker bei Bom­ben­an­grif­fen verboten.

Im Video wird auch der schwe­re Kampf um Ent­schä­di­gung the­ma­ti­siert. Hier­bei wird Anna Schmidts Antrag auf Ent­schä­di­gung zunächst in den meis­ten Punk­ten abge­lehnt. Erst 1989 gelang es durch einen Über­prü­fungs­an­trag des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des eine Ent­schä­di­gung für Frau Anna Schmidt zu erkämp­fen. In die­sem Antrag wur­de kri­ti­siert, dass die Gut­ach­ter selbst Haupt­ver­ant­wort­li­che für das Frank­fur­ter Lager in der Die­sel­stra­ße gewe­sen waren und aus die­sem Grund das Gut­ach­ten nicht belast­bar sei. Es konn­te ein Ver­gleich geschlos­sen werden.

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Entschuldigung für diskriminierendes Verhalten“

Wald­cam­ping­platz Bad Zwes­ten ent­schul­digt sich bei Familie

Am 11.08.2021, sechs Tage nach­dem vier Fami­li­en vom Wald­cam­ping­platz Bad Zwes­ten mit der Begrün­dung, dass „Sin­ti und Roma auf die­sem Cam­ping­platz nicht erwünscht“ sei­en, des Plat­zes ver­wie­sen wur­den, erfolg­te die schrift­li­che Ent­schul­di­gung sei­tens des Vor­stan­des des Cam­ping­clubs Kassel.

In dem Schrei­ben heißt es: „Wir ent­schul­di­gen uns auf­rich­tig für das Vor­ge­fal­le­ne bei der Fami­lie Unger und dar­über hin­aus auch bei Ihnen und bei den durch Sie reprä­sen­tier­ten Sin­ti und Roma!“ Dar­über hin­aus wur­de der anti­zi­ga­nis­ti­sche Vor­stands­be­schluss unmit­tel­bar auf­ge­ho­ben und in Zukunft wer­de im Vor­feld geprüft, dass von Vor­ga­ben und Wei­sun­gen kei­ne dis­kri­mi­nie­ren­de Wir­kung ausgehe.

Für eine Ent­schul­di­gung bedarf es neben der Ein­sicht für das eige­ne Fehl­ver­hal­ten auch der Auf­rich­tig­keit, das gegen­über den betrof­fe­nen Fami­li­en in aller Öffent­lich­keit zuzu­ge­ben“, bemerkt Adam Strauß, der die Ent­schul­di­gung des Vor­stan­des sehr begrüßt.

Der Hes­si­sche Lan­des­ver­band bedankt sich herz­lich bei allen Mitstreiter*innen für die soli­da­ri­sche Unter­stüt­zung und blickt ange­sichts des erfah­re­nen Enga­ge­ments hoff­nungs­voll in die Zukunft. Eine funk­tio­nie­ren­de Demo­kra­tie braucht ver­läss­li­che Bündnispartner*innen, die sich für Gerech­tig­keit und gegen Dis­kri­mi­nie­rung einsetzen.

Presseberichterstattung zum antiziganistischen Vorfall in Bad Zwesten

Im Zusam­men­hang mit dem anti­zi­ga­nis­ti­schen Vor­fall auf einem Cam­ping­platz in Bad Zwes­ten, bei dem Ange­hö­ri­ge der Min­der­heit der Sin­ti und Roma des Plat­zes ver­wie­sen wur­den, wur­de in der Pres­se breit über den Vor­fall berichtet.

So berich­te­te die Frank­fur­ter Rund­schau, 11.8.2021 “Ras­sis­mus: Cam­ping­platz ver­weist Sin­ti und Roma” und ver­öf­fent­lich­te einen Kom­men­tar von Pitt von Bebenburg.

Hit Radio FFH berich­te­te eben­falls am 11.8.2021: „Ras­sis­mus-Eklat in Bad Zwes­ten. Cam­ping-Club weist Sin­ti-Fami­lie ab“.

Der Hes­si­sche Rund­funk sen­de­te einen Bei­trag in der Hes­sen­schau vom 12.8.2021 und ver­öf­fent­lich­te den Arti­kel: “ ‘Wir haben gelernt’ Cam­ping­platz weist Sin­ti-Fami­lie ab — und ent­schul­digt sich”.

“ ‘Wir neh­men kei­ne Min­der­hei­ten auf’: Cam­ping-Platz wirft Fami­lie raus” hieß es in einem Bericht von “Stern” am 12.08.2021.

Die HNA schrieb am 12.08.2021 “Raus­wurf von Sin­ti-Fami­lie: Cam­ping Club bereut ‘unsäg­li­chen Vor­fall’ ” und ergänz­te die Bericht­erstat­tung am 13.08.2021: “Cam­ping­platz-Betrei­ber in Bad Zwes­ten zeigt Reue nach Raus­wurf von Sin­ti-Fami­lie”.

Und auch RTL Hes­sen berich­te­te am 14.08.2021 über den Vor­fall im nord­hes­si­schen Bad Zwes­ten: “ ‘Wir sind scho­ckiert’ — Dis­kri­mi­nie­rung: Sin­ti-Fami­lie fliegt von Cam­ping­platz”.

Hier werden jahrhundertealte Ausgrenzungen vollkommen unverhohlen fortgeführt“

Sinti und Roma auf Waldcampingplatz Bad Zwesten nicht erwünscht

Am 05.08.2021 um ca. 13 Uhr wur­den vier Fami­li­en nach dem Auf­bau ihrer Vor­zel­te von ihrem reser­vier­ten Platz auf dem Wald­cam­ping­platz Bad Zwes­ten weg­ge­schickt – mit der Begrün­dung, dass „Sin­ti und Roma auf die­sem Cam­ping­platz nicht erwünscht“ sei­en. Die Fami­li­en muss­ten wie­der zusam­men­pa­cken und sich spon­tan einen ande­ren Stell­platz suchen. Auf Rück­fra­ge bestä­tig­te ein Mit­ar­bei­ter des Cam­ping­plat­zes dem Vor­sit­zen­den des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des Deut­scher Sin­ti und Roma, Adam Strauß, dass der aus­ge­spro­che­ne Ver­weis gegen Sin­ti und Roma auf Ent­schei­dung des gesam­ten Vor­stan­des erfolgt sei.

Wir sind scho­ckiert. Hier wer­den jahr­hun­der­te­al­te Aus­gren­zun­gen voll­kom­men unver­hoh­len fort­ge­führt“, kri­ti­siert Adam Strauß. Seit Jahr­hun­der­ten wer­den Sin­ti und Roma in Euro­pa dis­kri­mi­niert und ver­folgt. Schon vor Jahr­zehn­ten kämpf­te der Lan­des­ver­band dafür, dass die dis­kri­mi­nie­ren­den Schil­der, wel­che soge­nann­ten ‚Land­fah­rern‘ den Zutritt zu Cam­ping­plät­zen ver­bo­ten, abge­hängt wer­den und ein Umden­ken stattfindet.

Dass auch heu­te noch Sin­ti und Roma nicht als zah­len­de Gäs­te will­kom­men gehei­ßen, son­dern ver­trie­ben wer­den, ist nicht hin­nehm­bar und muss mit aller Deut­lich­keit zurück­ge­wie­sen wer­den. „Zu was Anti­zi­ga­nis­mus, Ras­sis­mus und Anti­se­mi­tis­mus auch heu­te noch füh­ren kann, haben wir in Hal­le, Hanau, Kas­sel und Mün­chen gese­hen. Es liegt in unser aller Ver­ant­wor­tung jeg­li­cher Dis­kri­mi­nie­rung ent­ge­gen­zu­tre­ten und die­se zu bekämp­fen. Es ist ein Skan­dal und ver­stößt gegen das Grund­ge­setz, dass auch heu­te noch Men­schen aus ras­sis­ti­schen Grün­den der Zugang zu Räu­men ver­wehrt wird“.

Der Hes­si­sche Lan­des­ver­band for­dert, dass die­se anti­zi­ga­nis­ti­sche und ras­sis­ti­sche Aus­gren­zung unver­züg­lich auf­ge­ho­ben und sich in aller Öffent­lich­keit für die­se dis­kri­mi­nie­ren­de Anwei­sung ent­schul­digt wird.

2. August — Gedenken an den Völkermord an Sinti und Roma

Die Wis­sen­schafts­stadt Darm­stadt und der Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma, Lan­des­ver­band Hes­sen, geden­ken am Mon­tag, den 2. August, des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mords an Sin­ti und Roma. Bar­ba­ra Akdeniz, Bür­ger­meis­te­rin der Wis­sen­schafts­stadt Darm­stadt, und Adam Strauß, Vor­sit­zen­der des Hes­si­schen Lan­des­ver­bands Deut­scher Sin­ti und Roma erin­nern in digi­ta­len Bot­schaf­ten an den Völkermord. 

Der 2. August ist der euro­päi­sche Gedenk­tag an den natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mord an Sin­ti und Roma, denn in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wur­den die etwa 4.300 Sin­ti und Roma, die noch im soge­nann­ten „Zigeu­ner­la­ger“ in Ausch­witz-Bir­ken­au ver­blie­ben waren, ermor­det. Vor allem Alte, Frau­en und Kin­der wur­den in die Gas­kam­mern getrie­ben – über­le­ben soll­te nur, wer von der SS als „arbeits­fä­hig“ ein­ge­stuft wor­den war. Dem ras­sis­ti­schen Ver­fol­gungs­wahn der Nazis fie­len etwa 500.000 Sin­ti und Roma aus ganz Euro­pa zum Opfer. Allein in Ausch­witz wur­den über 20.000 Ange­hö­ri­ge der Min­der­heit sys­te­ma­tisch ermordet.

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Die gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung des Lan­des­ver­bands und der Wis­sen­schafts­stadt Darm­stadt fin­den Sie hier.

Wei­ter fand am 2. August am Mahn­mahl für den Völ­ker­mord an den Sin­ti und Roma in der Gro­ßen Bach­gas­se eine Kranz­nie­der­le­gung statt. Für die Stadt nahm Bür­ger­meis­te­rin Bar­ba­ra Akdeniz statt, den Lan­des­ver­band ver­trat Rinal­do Strauß, stv. Geschäfts­füh­rer des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des. In Ihrer Rede beton­te Frau Bür­ger­meis­te­rin Akdeniz, dass die­ses Geden­ken anläss­lich des Jah­res­ta­ges der Ermor­dung der Sin­ti und Roma in Ausch­witz-Bir­ken­au nun jähr­lich statt­fin­den soll. 

Der Lan­des­ver­band begrüßt die­ses Bekennt­nis zur Erin­ne­rung an den Völ­ker­mord außerordentlich.

Zeitzeugen im Gespräch VI: Herbert Ricky Adler

Her­bert Ricky Adler wur­de am 18.11.1928 in Dort­mund gebo­ren und wuchs ab 1938 in Frank­furt am Main auf, wohin sein Vater auf eine höhe­re Stel­le als Post­be­am­ter ver­setzt wor­den war. Von 1938 bis 1940 leb­te Ricky Adler mit sei­ner Fami­lie zunächst in der Klap­per­gas­se und dann in einer 5‑Zimmer Woh­nung in der Löher­gas­se 21. Ricky Adler besuch­te, wie sein Bru­der Heinz, die Fran­ken­stei­ner Schu­le. Dis­kri­mi­nie­rungs­er­fah­run­gen mach­te er dort nicht, aber der Schul­all­tag ende­te, als er und sein Bru­der im Früh­jahr 1941 aus der Schu­le abge­holt und dann mit der gan­zen Fami­lie ins Inter­nie­rungs­la­ger in der Die­sel­stra­ße abtrans­por­tiert wur­den. Hier wur­de die gan­ze neun­köp­fi­ge Fami­lie in einem kaum möblier­ten Wagen ohne Was­ser und Toi­let­te unter­ge­bracht. Der Schul­be­such war von einem auf den ande­ren Tag ver­bo­ten und das Lager durf­ten nur die­je­ni­gen ver­las­sen, die ihrer Arbeit nach­ge­hen muss­ten.
Am 15.8.1942 muss­te Ricky Adler mit sei­nem klei­nen Bru­der Rolf und wei­te­ren Jun­gen raus, um schwe­re Stei­ne zu ver­la­den. Rolf erlitt dabei einen schwe­ren Unfall, den er nicht über­leb­te.
1943 wur­de die Fami­lie über den Frank­fur­ter Ost­bahn­hof nach Ausch­witz Bir­ken­au II, in das soge­nann­te “Zigeu­ner­la­ger” depor­tiert. Ricky Adler beschreibt die Selek­ti­on bei Ankunft im Lager. Er schil­dert, wie sein Vater zur Zwangs­ar­beit muss­te und erkrank­te und wie er ihn das letz­te Mal lebend sah.
Spä­ter wur­de Ricky Adler nach Ora­ni­en­burg und von dort über Buchen­wald nach Ravens­brück ver­schleppt, wo er nach ca. 1,5 Jah­ren auf der ande­ren Sei­te des Zauns sei­ne Schwes­ter wie­der sah. Gegen Kriegs­en­de kam er auf Trans­port Rich­tung Dach­au, wur­de aber auf dem Weg dort­hin von rus­si­schen Sol­da­ten befreit. Im Video schil­dert er, wie er zurück nach Frank­furt kam, sei­nen Onkel und schließ­lich auch zwei sei­ner Geschwis­ter wie­der­fin­den konn­te und wie er sich ein neu­es Leben auf­bau­te.
Am Ende berich­tet er, wie wich­tig es für ihn war, nach über 40 Jah­ren das ers­te Mal in die Gedenk­stät­te in Ausch­witz gehen zu kön­nen, und dort einen Ort zu haben, an dem er sei­ner in Ausch­witz ermor­de­ten Eltern und Geschwis­ter geden­ken konnte.

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Digit. Einführungsvortrag von Rinaldo Strauß bei der Netzwerktagung des AdiNet Südhessen

Am Diens­tag den 13.07. um 11:00 hielt Rinal­do Strauß, stell­ver­tre­ten­der Geschäfts­füh­rer des Hes­si­schen Lan­des­ver­ban­des Deut­scher Sin­ti und Roma auf der Adi­Net Netz­werk-Tagung in Bad König & Online einen Vor­trag zum The­ma Anti­zi­ga­nis­mus und sei­nen his­to­ri­schen Kontinuitäten.

Inter­es­sier­te kön­nen sich über das Medi­en­zen­trum Oden­wald­kreis anmelden.

Romano Strauß bei der Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille

Roma­no Strauß trifft Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouffier

Vor­stands­mit­glied Roma­no Strauß war für den Hes­si­schen Lan­des­ver­band bei der dies­jäh­ri­gen Ver­lei­hung der Wil­helm Leu­sch­ner-Medail­le in Wies­ba­den. Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouf­fier zeich­ne­te am 3.7.2021 Prof. Dr. Mar­tin Hein, Nor­bert Kart­mann, Andre­as von Schoe­ler und Min­ka Pra­del­ski für ihren Ein­satz für eine demo­kra­ti­sche Gesell­schaft mit der Medail­le aus.

Workshop des Förderverein Roma für Pädagogikstudierende der TU Darmstadt

Am 22.06.2021 fand im Rah­men des Semi­nars im Fach­be­reich Päd­ago­gik des Lan­des­ver­ban­des an der TU Darm­stadt ein Work­shop mit dem Jugend­bil­dungs­pro­jekt des För­der­ver­ein Roma aus Frank­furt statt. Das Semi­nar ist Teil der Koope­ra­ti­on mit dem demo­kra­tie leben Pro­jekt ‘Viel­falt Bil­det’.

In dem Work­shop wur­de die Ent­wick­lung des Jugend­bil­dungs­pro­jek­tes vor­ge­stellt und deren Bedeu­tung für die Jugend­li­chen gezeigt. Gleich­zei­tig wur­den die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen reflektiert.